Unimedizin Göttingen wird Nierentransplantationszentrum
Bei der Unimedizin Göttingen gibt es Neuerungen bei der
Nierentransplantation. Grundlage ist eine Kooperation mit dem
Klinikum Hann. Münden - das auch weiterhin in die Arbeit eingebunden
ist.
Göttingen/Hann. Münden (dpa/lni) - Zur Transplantation von Nieren
schafft die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) neue Möglichkeiten.
Das Klinikum wird zum Nierentransplantationszentrum, wie die
Einrichtung mitteilte. Innerhalb der vergangenen zwölf Monate seien
die Kriterien für die Aufwertung zum Transplantationszentrum erfüllt
worden.
Unter anderem wurden an der UMG zuletzt 17 Nieren transplantiert,
darunter zwei Spenden von lebenden Menschen. Grundlage dafür ist den
Angaben nach eine 2023 geschlossene Kooperation mit dem Klinikum
Hann. Münden. Wesentliche Leistungen der Nierentransplantation seien
von dort an die UMG übertragen worden. Patientinnen und Patienten
sollen künftig gemeinsam von den beiden Kliniken betreut werden.
UMG hat Warteliste übernommen
«In den vergangenen Monaten haben wir hier im Haus alle
erforderlichen Strukturen neu geschaffen und die umfangreichen
Prozesse sicher etabliert», erklärte die Leiterin der
Transplantationsnephrologie der UMG, Gunilla Einecke. Auch die
Warteliste mit knapp 270 Patienten liege nun bei der
Universitätsmedizin.
Die UMG bezeichnet die Kooperation mit der Klinik aus Hann. Münden
als Vorzeigemodell im Sinne der bundesweiten Krankenhausreform. Diese
sieht unter anderem eine stärkere Spezialisierung der Kliniken und
Zentralisierung von medizinischen Leistungen vor.
Online-Wechsel: In drei Minuten in die TK
Online wechseln: Sie möchten auf dem schnellsten Weg und in einem Schritt der Techniker Krankenkasse beitreten? Dann nutzen Sie den Online-Beitrittsantrag der TK. Arbeitnehmer, Studenten und Selbstständige, erhalten direkt online eine vorläufige Versicherungsbescheinigung. Die TK kündigt Ihre alte Krankenkasse.