Zahnärzte offen für Strafgebühren bei versäumten Arztterminen
Den Arzttermin einfach sausen lassen: In der Debatte um Strafgebühren
für Patienten, die bei ihrem Termin nicht auftauchen, melden sich
auch die Zahnärzte zu Wort.
Berlin (dpa) - Zahnärztevertreter halten Strafgebühren für Patienten,
die gebuchte Termine platzen lassen, in ihrem Fachgebiet für
gerechtfertigt. «Auch im Bereich der zahnärztlichen Versorgung gibt
es relevante Zahlen an Ausfällen. Insofern ist es nachvollziehbar,
dass hier von Praxen Gebühren für versäumte Zahnarzttermine
eingefordert werden», sagte Martin Hendges, Chef der
Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV), der «Rheinischen
Post». Es bedürfe einer grundsätzlichen Sensibilisierung der
Bevölkerung hinsichtlich dieses Themas.
Angesichts langer Wartezeiten in vielen Praxen hatten Ärzte zuletzt
erneut Strafgebühren für Patienten gefordert, die gebuchte Termine
nicht wahrnehmen. Ärzte-Vorstöße zu solchen Gebühren sind bereits
mehrfach aufgekommen. Die Ablehnung ist aber weiterhin breit.
KZBV-Chef Hendges sagte jedoch: «Patienten, die ohne Absage einem
vereinbarten Termin fernbleiben, sind für jede Praxis ein Ärgernis
sowie ein finanzieller Schaden, erst recht wenn größere Behandlungen
geplant waren.»
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